Im Blick: soziale Medien und KI, ein neues Jahr, Rezepte
Zum Jahresanfang bieten die Sprachzeitungen ein Potpourri an Themen: Zum einen geht es um verschiedene Aspekte künstlicher Intelligenz – von den Umweltfolgen zur Nutzung als Therapeut, von den Auswirkungen auf die Unterhaltungsbranche bis hin zum digitalen Fortleben der Stimmen von Holocaust-Überlebenden – und um den Umgang Jugendlicher mit sozialen Medien; zum anderen gibt es aber auch Tipps und Gedanken zum Start ins neue Jahr.
Viele Jugendliche nutzen die KI therapeutisch, sagt der Harvard-Professor Ryan McBain im Interview „Meine Freunde wären aufrichtiger“ in der aktuellen Ausgabe der Presse und Sprache. Zur Sprache kommen die Fallstricke und Vorteile eines „KI-Therapeuten“ sowie Zukunftsaussichten von spezialisierten Therapie-Chatbots.
Im Artikel „Rücken die Klimaziele durch KI in die Ferne?“ mit dazugehöriger Infografik geht es um die Umweltauswirkungen von KI-Anwendungen.
Der Artikel „Stimme für die Ewigkeit“ beschreibt ein Projekt, das mithilfe von KI und moderner Technik die Geschichten von Holocaust-Überlebenden für die Nachwelt sichert.
In der aktuellen Ausgabe der Revista de la Prensa setzt sich der Artikel „Pensamiento crítico: el legado más importante que puedes dejar a tu hijo para que no lo manipulen“ mit der Bedeutung des kritischen Denkens für Kinder und Jugendliche auseinander. In Zeiten von künstlicher Intelligenz sei diese Fähigkeit essenziell, so der Artikel.
Eine neue Dimension der Auswirkungen von KI auf die Unterhaltungsbranche eröffnet sich in der aktuellen Ausgabe der World and Press. Eine KI-erstellte „Schauspielerin“ namens Tilly Norwood lässt in Hollywood die Gemüter hochkochen. Der Artikel „Tilly Norwood has Hollywood seething. She’s an AI-generated ‚actor.'“ setzt sich mit den Reaktionen auf die KI-Darstellerin auseinander.
Mehr zum Umgang mit Technologie findet sich im Artikel „A school in Kentucky banned phones. Remarkable things started happening.“, der die positiven Effekte eines Handyverbots an einer Schule in den USA aufzeigt – so leihen Schüler:innen zum Beispiel mehr Bücher aus, spielen Karten und unterhalten sich in der Pause.
Neue Richtlinien sollen Jugendliche vor schädlichen Inhalten schützen, so heißt es im Artikel „Instagram limits teen content to PG-13, adds stricter parent controls“. Die Inhalte sollen altersangemessen sein; Eltern können jedoch auch noch striktere Einstellungen auswählen.
Auch in der aktuellen Ausgabe der Read On ist die Mediennutzung von Jugendlichen Thema: Der Artikel „Australian teens fight social media ban in court“ beleuchtet die Argumente der Jugendlichen, die das australische Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren vor Gericht angefochten haben.
Außerdem ein Schwenk zum anstehenden Jahreswechsel: Der Artikel „Get the new year off to a good start with a better to-do list“ gibt einige Tipps an die Hand, wie man seine To-do-Listen effizienter gestalten kann, damit man seine Ziele erreicht.
Die Kolumne „Einfach mal machen“ in der aktuellen Ausgabe der Presse und Sprache hat einen Tipp für alle, die sich mit guten Vorsätzen schwertun: ein Jahresmotto als freundlichen Begleiter, der einen motiviert.
Zum Schluss noch ein paar Gaumenfreuden: Anlässlich des 70-jährigen Jubiläums der Presse und Sprache gibt es im neuen Jahr jeden Monat ein Kuchen- oder Tortenrezept aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Den Auftakt macht ein Rezept für Käsekuchen.
Auch in der aktuellen Ausgabe der Read On wird es kulinarisch: Die Question Time „What is a Philly cheesesteak?“ beinhaltet ein Rezept für besagtes Gericht.
Wir wünschen all unseren Leser:innen ein frohes Fest sowie ein gesundes und glückliches neues Jahr!
Foto: Pixabay


