Im Blick: Neuigkeiten aus der Welt der Kunst, Kultur und Literatur
So schön die weiße Winterwelt aussieht und so erfrischend es sein kann, bei einem Spaziergang durch den Schnee zu stapfen – am Ende freut man sich auch, wieder im Warmen zu sein, es sich mit einem guten Buch gemütlich zu machen oder bei einer Ausstellung den Geist zu beleben. In diesem Monat stehen auch die Sprachzeitungen ganz im Zeichen der kulturellen Erquickung, der man ganz behaglich nachgehen kann.
Der Artikel „Plongée dans l’univers des peintres“ in der aktuellen Ausgabe der Revue de la Presse befasst sich mit dem Phänomen immersiver Kunstausstellungen, die gerade einen Boom erleben. Audiovisuell und großflächig angelegt und mit Virtual Reality animiert, bieten sie Besucher:innen die Möglichkeit, mit allen Sinnen komplett in das Werk von Künstler:innen einzutauchen, so zum Beispiel die Ausstellung „Van Gogh : L’Expérience Immersive“, die im März zunächst in Straßburg, dann in Nantes zu erleben ist.
Der Artikel „Les César : 50 ans de cinéma … et de controverses“ beleuchtet die teils turbulente Geschichte des berühmten französischen Filmpreises, der am 27. Februar zum 51. Mal verliehen wird.
In der aktuellen Ausgabe der Presse und Sprache präsentiert der Artikel „Straßenlaternen mit Hut“ die Idee einer Künstlerin, die mit kreativen Laternenbedeckungen auf das Problem der Lichtverschmutzung aufmerksam macht und dem auch gleich etwas entgegensetzt.
Der Artikel „Künstlerin ohne Wenn und Aber“ stellt zum 150. Geburtstag Paula Modersohn-Becker, eine der ersten professionellen Malerinnen Deutschlands, vor.
In der aktuellen Ausgabe der Revista de la Prensa findet sich mit „Sorda“ ein Kinotipp über einen Film, der sich mit den Ängsten und Unsicherheiten einer gehörlosen Frau auseinandersetzt, die mit ihrem hörenden Partner ein Kind bekommt.
Der Kommentar „Novels I haven’t finished reading are piling up by my bedside. What if that’s a good thing?“ in der aktuellen Ausgabe der World and Press argumentiert, dass das Phänomen nicht zu Ende gelesener Bücher nicht nur mit einer kürzeren Aufmerksamkeitsspanne zu tun hat, sondern auch Ausdruck des Willens ist, bewusster zu lesen, und dass Autor:innen sich eventuell an veränderte Lesegewohnheiten anpassen sollten.
Der Artikel „A lost work by Virginia Woolf will be published for the first time“ wiederum berichtet, dass ein wiederentdecktes Werk von Virginia Woolf zum ersten Mal veröffentlicht wurde. Der Artikel stellt auch die historische Figur hinter The Life of Violet vor, die Woolf in ihrer Arbeit unterstützte, und erklärt, inwiefern dieses Frühwerk von Bedeutung ist.
Eine weitere Literaturnachricht vermeldet der Artikel „David Szalay wins Booker Prize with ‚extraordinary, singular novel‘ ‚Flesh'“, der den Roman Flesh sowie begeisterte Kritiker:innenstimmen dazu zusammenfasst.
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